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Ein Spaziergang durch die Geschichte (5).

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Alt‑Tempelhof entdecken -  vom Landschaftsfriedhof zum Naturpark Südgelände . Alt ‑ Tempelhof zählt zu den geschichtsträchtigsten Ortsteilen Berlins. Bekannt wurde der Stadtteil vor allem durch den ehemaligen Zentralflughafen Berlin ‑ Tempelhof, der 1923 den Linienverkehr aufnahm und bis 2008 zu den drei internationalen Flughäfen des Großraums Berlin gehörte. Doch Tempelhof ist weit mehr als Luftfahrtgeschichte: Ein Spaziergang durch Alt ‑ Tempelhof führt zu architektonischen Highlights, historischen Schauplätzen und einzigartigen Naturarealen, die Berlin bis heute prägen. Rundgang durch Alt ‑ Tempelhof – vom Landschaftsfriedhof zum Naturpark S üdgel ände Eine ausführliche Tourbeschreibung – vom U ‑ Bahnhof Alt ‑ Tempelhof bis zum S ‑ Bahnhof Priesterweg – bietet die lialo ‑ App unter dem Titel „In Tempelhof steht ein Ochse aus Berlin“. 👉🏻Hier de Link zur Tour: https://lialo.tours/k049 Dies ist der 5. und letzte Teil der Tour , die am Landschaftsfriedhof an der Eythst...

Parks & Gärten in Berlin (1): Wo Industriekultur auf wilde Natur trifft

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Ein Ort, an dem die Zeit stehengeblieben scheint. Ein Spaziergang durch den Naturpark Südgelände am S-Bahnhof Priesterweg in Berlin-Schöneberg fühlt sich an, als sei die Zeit eingefroren. Zwischen rostigen Relikten der Dampflokära und einer beeindruckenden Naturvielfalt entfaltet sich ein einzigartiges Zusammenspiel aus Geschichte und Wildnis. Die heutige Naturlandschaft konnte erst entstehen, nachdem der Rangierbahnhof Tempelhof  1952 seinen Betrieb einstellte. Bis dahin prägten täglich dampfende Lokomotiven das Gelände und hüllten es in Rauch und Ruß. Wie die Natur das Südgelände zurückeroberte Nach der Stilllegung begann die Natur, das Areal Stück für Stück zurückzugewinnen. Aus der einstigen Bahnbrachenlandschaft entwickelten sich: * artenreiche Trockenrasen , üppige Hochstaudenfluren und ein dichter, urwüchsiger Wald, der ohne menschlichen Einfluss entstand. 1999 wurden große Teile des Gebiets zum Landschafts- und Naturschutzgebiet erklärt. Seitdem haben sich hie...

Ein Wahrzeichen aus der Dampflok-Ära

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Der Wasserturm im Natur-Park Schöneberger Südgelände Mit seinen 55 Metern blickt der Wasserturm im Natur-Park Schöneberger Südgelände majestätisch über die Baumspitzen und lockt in das ehemalige Bahnbetriebswerk am S-Bahnhof Priesterweg. Mit der Restaurierung wurde der Turm 2019 als weithin sichtbares Wahrzeichen wieder instandgesetzt. Er gehörte einst zu dem 1889 fertiggestellten Rangierbahnhof Tempelhof und war das Wasserreservoir für die Dampflokomotiven, von denen auf dem Gelände ganz in der Nähe ein Schmuckstück aus vergangenen Zeiten zu besichtigen ist. 1952 wurde der Bahnbetrieb eingestellt und es entstanden zwischen den Gleisen, die zum Teil noch sichtbar sind, wertvolle Trockenrasen, Hochstauden und ein „Urwald“. In den 1970er-Jahren sollte der Güterbahnhof noch einmal reaktiviert werden, doch die Natur hatte schon so weit eingegriffen, dass ein Umdenken einsetzte und das Vorhaben zu den Akten gelegt wurde. So ist aus dem reinen Industriegelände ein Park geworden, der ...

Berliner Geschichten

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Wie kommt die Dampflok in den Wald ?   Es ist schon ein wenig merkwürdig, wenn man am S-Bahnhof Priesterweg das „ Südgelände “ im Berliner Ortsteil Schöneberg betritt. Ein Spaziergang durch den 18 Hektar großen Park gleicht einem Abenteuer zwischen Natur und Technik. Früher rollten hier Züge der Bahn zum Rangierbahnhof Tempelhof oder zum Bahnbetriebswerk . Heute hat sich die Natur fast alles „zurückerobert“, obwohl Gleise immer noch sichtbar sind und Teile der alten Bahnanlagen erhalten sind. Der 50 Meter hohe Wasserturm des ehemaligen Bahnbetriebswerks gilt als weithin sichtbares Wahrzeichen des Parks und die alte Dampflok der Baureihe 50 aus dem Jahr 1940 versteckt sich zwischen Birken und Hecken . Der Park zeichnet sich durch die Kombination von verfallenden Eisenbahnanlagen, Naturschutz und neuen Kunstobjekten, der Künstlergruppe Odius aus. Da sich auf dem Gelände eine Vielzahl seltener Pflanzen befinden, ist ein Teil des Areals auch zum Na...