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Posts mit dem Label "Berliner Geschichte" werden angezeigt.

Geheimnisvolles Berlin

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Skurrile Geschichten und ungelöste Rätsel aus Berlin. Es gibt in Berlin jede Menge an Anekdoten, skurrilen Geschichten und ungelösten Rätseln, die selbst viele Berliner nicht kennen. Die Stadt ist voller Mythen und geheimnisvoller Orte, die wir hier näher vorstellen wollen. Widerstand aus dem Keller -  So hält sich hartnäckig das Gerücht, das es unter der Zionskirche in Prenzlauer Berg einen geheimen Raum gab, in dem die sogenannte „Rote Kapelle“ ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus organisierte. Die „Rote Kapelle“ war aber kein einheitlicher Widerstandskreis, sondern ein loses Netzwerk von bis zu 150 Personen, das sich aus Intellektuellen, Künstlern, Kommunisten, Sozialdemokraten, Offizieren und Wissenschaftlern zusammensetzte. Der Name stammt von der Gestapo, die die Gruppen als angebliches sowjetisches Spionagenetz bezeichnete. Viele Mitglieder wurden 1942 verhaftet und im Dezember desselben Jahres im Gefängnis Plötzensee hingerichtet. Ein Ort der kirchli...

Das grüne Herz Berlins: Der Große Tiergarten

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Ein Park für Erholung, Sport und Freizeit Der Große Tiergarten ist die zentrale Parklandschaft Berlins – eine weitläufige, mehrere Kilometer große Oase zwischen Brandenburger Tor , Potsdamer Platz und Zoo Berlin . Mit seinen Wiesen, Wasserläufen und alten Baumalleen gilt er als grüne Lunge der Hauptstadt und zählt zu den beliebtesten Orten für Erholung, Sport und Freizeit. Ob Spaziergänge, Picknicks, Jogging, Radfahren oder entspanntes Sonnenbaden: Der Tiergarten ist für Berlinerinnen und Berliner ebenso unverzichtbar wie für Gäste der Stadt. Ein Park mit internationalem Rang Der Tiergarten erfüllt für Berlin eine ähnliche Rolle wie der Central Park in New York oder der Hyde Park in London. Er bietet: *weite Liegewiesen und schattige Plätze *ruhige Wege zum Spazieren, Skaten oder Radfahren *zahlreiche Orte zum Entspannen nach Sightseeing und Shopping *Treffpunkte für Familien, Freundesgruppen und Naturfans Damit ist der Tiergarten eine der wichtigsten urbanen Grünfläch...

Volkspark Wilmersdorf – Geschichte, Natur & Berliner Ausflugskult

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Der Volkspark Wilmersdorf zählt zu den traditionsreichsten und beliebtesten Grünanlagen im Berliner Südwesten .Heute ist er ein ruhiger Ort zum Spazieren, Sporttreiben und Entspannen – doch seine Geschichte reicht zurück in eine Zeit, in der hier ein lebendiger Ausflugsort mit Badeanstalt , Tanzpalast und wohlhabenden Bauern entstand. Vom Wilmersdorfer See zum Ausflugsparadies In den 1880er Jahren war der Satz „Gehen wir zu Schramm“ ein geflügeltes Wort unter den Berlinern. Gemeint war der Gastronom Otto Schramm, der am Ufer des damaligen Wilmersdorfer Sees eine Badeanstalt und einen Tanzpalast betrieb. Der See gab dem Gebiet zunächst den Namen „ Seepark “, bevor es zum heutigen Volkspark Wilmersdorf wurde. Der Park entstand entlang einer eiszeitlichen Rinne , die sich vom Rathaus Schöneberg im Osten bis zum Fennsee im Westen erstreckt. Schon damals zog das neue Naherholungsgebiet zahlreiche Neubürger an, die in den umliegenden Vierteln ihre neue Heimat fanden. Die „ Mill...

Ein Spaziergang durch die Geschichte Teil 3

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Entdecke Alt-Tempelhof : Von Graf Arco bis Rudi Dutschke. Alt ‑ Tempelhof gehört zu den geschichtsträchtigsten Ortsteilen Berlins. Bekannt ist der Stadtteil vor allem durch den ehemaligen Zentralflughafen Berlin ‑ Tempelhof, der bereits 1923 den Linienverkehr aufnahm und bis 2008 zu den drei internationalen Flughäfen im Großraum Berlin zählte. Doch Tempelhof ist weit mehr als ein Ort der Luftfahrtgeschichte. Ein Spaziergang durch Alt ‑ Tempelhof führt tief hinein in spannende historische Ereignisse, architektonische Besonderheiten und überraschende Persönlichkeiten. Rundgang durch Alt ‑ Tempelhof – Startpunkt Albrechtstra ße Eine ausführliche Tourbeschreibung – vom U ‑ Bahnhof Alt ‑ Tempelhof bis zum S ‑ Bahnhof Priesterweg – bietet die lialo ‑ App. „In Tempelhof steht ein Ochse aus Berlin“. Sie lässt sich problemlos mit dem Smartphone öffnen. Dies ist Teil 3 der Tour, die in der Albrechtstraße 48 beginnt, wo eine Gedenktafel an den bedeutenden Physiker und Elektroingenieu...

Naturpark Südgelände Berlin: Wo Industriekultur auf wilde Natur trifft

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Ein Ort, an dem die Zeit stehengeblieben scheint. Ein Spaziergang durch den Naturpark Südgelände am S-Bahnhof Priesterweg in Berlin-Schöneberg fühlt sich an, als sei die Zeit eingefroren. Zwischen rostigen Relikten der Dampflokära und einer beeindruckenden Naturvielfalt entfaltet sich ein einzigartiges Zusammenspiel aus Geschichte und Wildnis. Die heutige Naturlandschaft konnte erst entstehen, nachdem der Rangierbahnhof Tempelhof  1952 seinen Betrieb einstellte. Bis dahin prägten täglich dampfende Lokomotiven das Gelände und hüllten es in Rauch und Ruß. Wie die Natur das Südgelände zurückeroberte Nach der Stilllegung begann die Natur, das Areal Stück für Stück zurückzugewinnen. Aus der einstigen Bahnbrachenlandschaft entwickelten sich: * artenreiche Trockenrasen , *üppige Hochstaudenfluren, *ein dichter, urwüchsiger Wald, der ohne menschlichen Einfluss entstand. 1999 wurden große Teile des Gebiets zum Landschafts- und Naturschutzgebiet erklärt. Seitdem haben sich ...

Berliner Volksmund: Von der Goldelse bis zum Hohlen Zahn.

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Der Berliner Volksmund ist reich an originellen Ausdrücken, die liebevoll als Berolinismen oder Berlinismen bezeichnet werden. Diese Begriffe sind fest in der Berliner Umgangssprache verankert und spiegeln die einzigartige Kultur der Hauptstadt wider. Besonders beliebt sind Spitznamen für Gebäude, Denkmäler und berlintypische Gewohnheiten, die oft mit einem Augenzwinkern verwendet werden. Einige dieser Ausdrücke haben längst überregionale Bekanntheit erlangt – andere wiederum sorgen für Diskussionen, ob sie wirklich aus dem Berliner Alltag stammen oder eher von Stadtführern und Reiseführern geprägt wurden. Goldelse, die Siegesgöttin Viktoria Die Berliner Siegessäule auf dem Großen Stern im Ortsteil Tiergarten trägt eine weibliche Bronzefigur, die Siegesgöttin Viktoria. Die Siegessäule gehört zu den bedeutendsten Nationaldenkmälern Deutschlands und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins. Erbaut wurde sie von 1864 bis 1873 von Heinrich Strack zur Erinnerung an die Einigu...

Ein Spaziergang durch die Geschichte Teil 2

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Entdecke Alt-Tempelhof : Von der Eiszeit zur Funkzeit. Tempelhof zählt zu den bekanntesten Berliner Ortsteilen. Der ehemalige Zentralflughafen Berlin-Tempelhof war neben Johannisthal und Staaken einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands und nahm bereits 1923 den Linienverkehr auf. Bis zu seiner Schließung am 30. Oktober 2008 gehörte er zusammen mit Tegel und Schönefeld zu den drei internationalen Flughäfen im Großraum Berlin. Doch Tempelhof ist weit mehr als nur ein Ort der Luftfahrtgeschichte – ein Spaziergang durch Alt-Tempelhof eröffnet spannende Einblicke in die Vergangenheit. Rundgang durch Alt-Tempelhof Dies ist Teil 2 von einem Rundgang, der im Lehnepark am Klarensee beginnt, der ein Relikt aus der Eiszeit ist und im 1. Teil des Rundgangs beschrieben wird. Eine ausführliche Beschreibung der gesamten Tour, die bis zum S-Bahnhof Priesterweg führt, hält die App von lialo bereit. Sie lässt sich problemlos mit dem Smartphone öffnen. Hier der Link zur Tour: „...

Berliner Originale - Von Bimmel-Bolle bis Mutter Lustig

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Was wäre Berlin ohne seine Originale?  Das wäre wie Currywurst ohne Schrippe – schlicht undenkbar! Schon im 19. und 20. Jahrhundert sorgten Figuren wie Bimmel-Bolle , Krücke , Pinselheinrich oder Mutter Lustig auf den Straßen der Stadt für die unverwechselbare „ Berliner Schnauze “. Sie waren laut, frech, manchmal schräg – aber immer ein Stück echtes Milljöh. Aber auch die Harfenjule , der Hauptmann von Köpenick und Eckensteher Nante zählen zu den bekanntesten Berliner Originalen, die hier vorgestellt werden. Wenn Bolle bimmelt, hört ganz Berlin zu Die meisten Protagonisten kamen eher aus ärmlichen Verhältnissen, Carl Andreas Julius Bolle , besser bekannt als Bimmel-Bolle, war ein erfolgreicher Unternehmer.   Während andere mit flotten Sprüchen über die Runden kamen, baute er ab 1879 ein echtes Milch-Imperium auf. Seine Kühe grasten am Lützowufer und die Milch wurde zunächst in einer Milchbar verkauft. Doch bald zogen Bolle-Mädchen mit Handwagen und Kannen durch die S...

Den Politikern „aufs Dach steigen“

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Die Reichstagskuppel verbindet Geschichte und Moderne. Die Glaskuppel auf dem Reichstagsgebäude ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Sie verbindet moderne Architektur mit politischer Symbolik und zieht jährlich Millionen Besucher an. Entworfen wurde die Kuppel vom britischen Architekten Sir Norman Foster , der mit seinem Konzept die Idee von Transparenz und Bürgernähe in der Demokratie sichtbar machen wollte. Die Kuppel besteht aus etwa 3.000 Glasplatten und erhebt sich rund 23 Meter über dem Dach des Reichstags und misst etwa 40 Meter im Durchmesser. Ihr Inneres wird von einem imposanten Spiegelkonus geprägt, der Tageslicht in den Plenarsaal lenkt und zugleich die Luftzirkulation unterstützt. Damit ist die Konstruktion nicht nur ein ästhetisches Highlight, sondern auch ein Beispiel für nachhaltige Architektur . Ein beweglicher Sonnenschutz verhindert Blendung und sorgt für angenehme Temperaturen. 360-Grad-Blick über Berlin und direkte Sicht in den Plenarsa...

Ein Spaziergang durch die Geschichte Teil 1

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Entdecke Alt-Tempelhof : Von den Templern über die Dorfkirche bis zur Eiszeit . Tempelhof zählt zu den bekanntesten Berliner Ortsteilen . Der ehemalige Zentralflughafen Berlin-Tempelhof war neben Johannisthal und Staaken einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands und nahm bereits 1923 den Linienverkehr auf. Bis zu seiner Schließung am 30. Oktober 2008 gehörte er zusammen mit Tegel und Schönefeld zu den drei internationalen Flughäfen im Großraum Berlin. Doch Tempelhof ist weit mehr als nur ein Ort der Luftfahrtgeschichte – ein Spaziergang durch Alt-Tempelhof eröffnet spannende Einblicke in die Vergangenheit. Rundgang durch Alt-Tempelhof Dies ist Teil 1 von einem Rundgang, der an der U-Bahn-Station Alt-Tempelhof beginnt und einst den Mittelpunkt des Angerdorfes markierte. Eine ausführliche Beschreibung der Tour, die bis zum S-Bahnhof Priesterweg führt, hält die App von lialo bereit. Sie lässt sich problemlos mit dem Smartphone öffnen. Hier der Link zur Tour: „In T...