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Posts mit dem Label "Berliner Geschichte" werden angezeigt.

Westend entdecken – Berlins elegante Villenkolonie

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Ein Berliner Ortsteil voller Geschichte, Kultur & Promis. Westend gehört zu den charmantesten und zugleich unterschätzten Ortsteilen Berlins. Zwischen Olympiastadion , Funkturm und stillen Villenstraßen entfaltet sich ein Stadtteil, der Geschichte, Architektur, Natur und große Namen miteinander verbindet. Wer Westend besucht, erlebt eine Mischung aus mondänem Flair, grünen Oasen und beeindruckenden Bauwerken – perfekt für Spaziergänge, Fototouren und kulturhistorische Entdeckungen. Von Napoleon bis zur Villenkolonie Als Napoleon 1806 nach seiner Schlacht bei Jena und Auerstedt in das Schloss Charlottenburg einzog, lagerten seine Truppen auf der damals noch kargen Hochebene des heutigen Westends – entlang der heutigen Königin ‑ Elisabeth ‑ Stra ß e. Erst Jahrzehnte sp ä ter entstand hier die geplante Villenkolonie Westend , die bis heute das Stadtbild pr ä gt. Heute leben im Ortsteil rund 40.000 Einwohner – darunter zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wiss...

Die Rennbahn im Grunewald

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Das vergessene Avus ‑ Modell im Berliner Wald. Ein geheimnisvoller Lost Place zwischen Havelchaussee und A115. Bei einem Spaziergang durch den Grunewald können einem schon mal eine Rotte Wildschweine über den Weg laufen, die auf der Suche nach frischen Wurzeln, gern den Waldboden durchwühlen. Man sollte also mit offenen Augen durch den Wald laufen, um frühzeitig Wildschweine und andere Waldtiere zu entdecken. Zudem kann es passieren, dass man über fast unbekannte Lost Place stolpert, wie das steinerne Modell der historischen Avus ‑ S ü dkurve, das heute unter dem Waldboden beinahe unsichtbar geworden ist. Was dort im Wald liegt: Ein Miniaturmodell der Avus ‑ S ü dkurve Nur wenige Meter abseits des Kronprinzessinnenwegs stößt man auf ein ungewöhnliches Relikt. Bei genauerem Hinsehen erkennt man, hier hat ein Stadtplaner oder Modellbauer die geplante Südkurve der Avus im Maßstab 1:100 nachgebildet – aus Betonplatten, Steinen und sorgfältig gesetzten Kanten. Die Miniatur-Kurve m...

Parks & Gärten in Berlin (6) Das Tempelhofer Feld

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Berlin besteht mit fast sieben Prozent der Fläche aus Gewässern und mit über achtzehn Prozent aus Wald. Hinzu kommen zahlreiche Parks, Grünanlagen, Landschafts- und Naturschutzgebiete. Auch die vielen Kleingärtner tragen zur Verbesserung des Stadtklimas bei. Berlin soll rund 2.500 Parks und Grünanlagen besitzen – eine Zahl, die selbst Einheimische überrascht. Würde man jeden Tag einen Park besuchen, bräuchte man fast sieben Jahre. Einige sind überregional bekannt: der Große Tiergarten mitten in der Stadt, das Tempelhofer Feld als riesige Freifläche oder der Treptower Park mit seiner Geschichte. Neben Erholung bieten die Anlagen auch Lebensraum für zahlreiche Wildtiere, die sich in der Stadt angesiedelt haben. Das Tempelhofer Feld – Berlins grenzenlose Freiheit unter offenem Himmel Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof zeigt Berlin, was diese Stadt so besonders macht: ein ehemaliger Flughafen mitten in der Hauptstadt, heute eine riesige, offene Spielwiese und ein gro...

Berliner Anekdoten.

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Der Bildhauer, der bei einem Reiterstandbild angeblich die Hufe vergaß“. Wenn man vor dem Reiterstandbild des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm vor dem Schloss Charlottenburg steht, hört man schon mal einen Berliner sagen: „Na siehste, der Schlüter hat die Hufe vergessen.“ Und genau hier beginnt die schönste Anekdote der Berliner Kunstgeschichte. Am Reiterstandbild des Großen Kurfürsten (1696–1703) sollen die Pferde keine Hufe haben. Dies wurde dem Bildhauer Andreas Schlüter zur Last gelegt. Diese Behauptung ist ein späteres Missverständnis, das sich hartnäckig hält, aber historisch nicht belegbar ist. Vermutlich ist diese falsche Geschichte entstanden, weil die Hufe teilweise verdeckt sind. Die Pferdehufe sind durch die dynamische Pose, die Sockelgestaltung und die barocke Formensprache nicht gut sichtbar. Das führte später zu der Erzählung, Schlüter habe „vergessen“, sie auszuarbeiten. Es gibt keine historische Quelle, die Schlüter vorwirft, er habe ein Pferd „ohne Huf...

Geheimnisvolles Berlin (4)

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Versteckte Orte und ungelöste Rätsel. Das kleine Geheimnis um das Charlottenburger Tor . Wer mit offenen Augen durch die Berliner Bezirke spaziert, der wird hinter prachtvollen Boulevards, historischen Monumenten und alltäglichen Straßennamen Geschichten entdecken, die selbst vielen Berlinern nicht bekannt sind. Eine Stadt voller Mythen und geheimnisvoller Orte. Rätsel, die zeigen, wie überraschend Berlin sein kann. Nicht nur das Brandenburger Tor birgt ein Geheimnis mit dem versteckten Raum unter der Quadriga , auch am Charlottenburger Tor am Landwehrkanal versteckt sich ein Detail, dass nicht allen bekannt ist. Das Charlottenburger Tor ist ein neobarockes Schmuckbauwerk, das 1907/1908 errichtet wurde und heute als Baudenkmal die Grenze zwischen den Berliner Ortsteilen Charlottenburg und Tiergarten bildet. Sophie Charlotte präsentiert ein falsches Schloss Wer auf der Straße des 17. Juni Richtung Ernst-Reuter-Platz durch das Tor schreitet, der wird die prächtigen Standbil...

Ein einzigartiges Relikt aus dem Mittelalter.

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Berlins älteste Toilette auf der Fischerinsel . Mitten in Berlin, nur wenige Schritte von der Mühlendammbrücke am Molkenmarkt entfernt, befindet sich ein außergewöhnliches Stück Stadtgeschichte. Berlins älteste erhaltene Toilette . Die mittelalterliche Latrine aus dem 14. Jahrhundert wurde 2016 bei archäologischen Untersuchungen entdeckt, als auf der Fischerinsel der Bau von 210 Mietwohnungen vorbereitet wurde. Sie gilt heute als eines der spannendsten archäologischen Zeugnisse der frühen Stadt Cölln . In fünf Metern Tiefe stießen Archäologen auf einen quadratischen Schacht aus großformatigen Ziegelsteinen – ungewöhnlich hochwertig für die Zeit. Ein archäologischer Fund aus dem 14. Jahrhundert Das deutet darauf hin, dass hier wohlhabende Bewohner lebten, die sich eine dauerhafte, gemauerte Abfall- und Fäkaliengrube leisten konnten. Die Grube wurde regelmäßig geleert und diente als zentrale Abfallstelle – ein wertvoller Einblick in das Alltagsleben der damaligen Bevölkerung...

Berliner Volksmund (4) Die Suppenschüssel

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„Suppenschüssel" passt nicht ins Museum. Im Berliner Volksmund gibt es zahlreiche originelle Ausdrücke, die liebevoll als Berolinismen oder Berlinismen bezeichnet werden. Diese Begriffe sind fest in der Alltagssprache verankert und spiegeln die besondere Kultur und den Humor der Hauptstadt wider. Besonders beliebt sind Spitznamen für Gebäude, Denkmäler oder typische Berliner Eigenheiten – oft mit einem Augenzwinkern versehen. Einige dieser Ausdrücke haben längst überregionale Bekanntheit erlangt, während andere eher umstritten sind und möglicherweise eher von Stadtführern oder Reiseführern geprägt wurden als vom echten Berliner Alltag. Die „Suppenschüssel“ Die mächtige Granitschale von Christian Gottlieb Cantian im Lustgarten vor dem Alten Museum wird von Berlinerinnen und Berlinern schlicht „Suppenschüssel“ genannt. Mit einem Durchmesser von 6,91   Metern, einem Umfang von 21,7   Metern und einem Gewicht von rund 75   Tonnen gilt sie als Meisterwerk der Steinmetzkunst. Aufgru...

Geheimnisvolles Berlin (3)

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Versteckte Orte und ungelöste Rätsel der Hauptstadt. Berlin steckt voller Geschichten, die im Schatten der großen Sehenswürdigkeiten oft übersehen werden. Zwischen Seen, Villenkolonien und alten Industriearealen finden sich Orte, die selbst langjährige Berliner überraschen. Zwei dieser geheimnisvollen Schauplätze – ein farbiges Mosaik aus Trümmern am Tegeler See und ein wandernder Löwe am Wannsee – zeigen, wie vielschichtig die Hauptstadt wirklich ist. Der geheimnisvolle Betonbogen am Tegeler See und d er Flensburger Löwe am Wannsee Am Ende der Greenwichpromenade, nahe dem Kanonenplatz in Tegel, erhebt sich ein neun Meter hoher Stahlbetonbogen über den Borsigdamm. Viele Spaziergänger nehmen ihn kaum bewusst wahr – doch seine Geschichte ist außergewöhnlich. Was macht den Bogen so besonders? Geschaffen wurde der Schmuckbogen vom Bildhauer Gerhard Schultze-Seehof, der einzigartige Mosaike verwendete: Die farbigen Wassersport- und Fischmotive bestehen aus Trümmerschutt – Kerami...

Ein Spaziergang durch die Geschichte (5).

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Alt‑Tempelhof entdecken -  vom Landschaftsfriedhof zum Naturpark Südgelände . Alt ‑ Tempelhof zählt zu den geschichtsträchtigsten Ortsteilen Berlins. Bekannt wurde der Stadtteil vor allem durch den ehemaligen Zentralflughafen Berlin ‑ Tempelhof, der 1923 den Linienverkehr aufnahm und bis 2008 zu den drei internationalen Flughäfen des Großraums Berlin gehörte. Doch Tempelhof ist weit mehr als Luftfahrtgeschichte: Ein Spaziergang durch Alt ‑ Tempelhof führt zu architektonischen Highlights, historischen Schauplätzen und einzigartigen Naturarealen, die Berlin bis heute prägen. Rundgang durch Alt ‑ Tempelhof – vom Landschaftsfriedhof zum Naturpark S üdgel ände Eine ausführliche Tourbeschreibung – vom U ‑ Bahnhof Alt ‑ Tempelhof bis zum S ‑ Bahnhof Priesterweg – bietet die lialo ‑ App unter dem Titel „In Tempelhof steht ein Ochse aus Berlin“. 👉🏻Hier de Link zur Tour: https://lialo.tours/k049 Dies ist der 5. und letzte Teil der Tour , die am Landschaftsfriedhof an der Eythst...

Die „Hafenkastanie“ auf der Fischerinsel

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Ein 150 Jahre altes Naturdenkmal erzählt die Geschichte Berlins Die über 150 Jahre alte „Hafenkastanie“ am Historischen Hafen auf der Berliner Fischerinsel ist eines der letzten lebenden Zeugnisse des alten Kölln . Der Baum überstand Industrialisierung , Weltkrieg, Abriss und DDR ‑ Neubau – und steht heute als Naturdenkmal für die bewegte Geschichte der Stadt. Ein Lieblingsplatz mit Geschichte Unter der mächtigen Rosskastanie am Ufer der Spree sitzen heute Paare, Spaziergänger und Familien im Schatten ihres dichten Blattwerks. Von hier aus öffnet sich ein weiter Blick über die Stadt – genau an der Stelle, an der sich die Spree teilt und die Fischerinsel überhaupt erst zur Insel macht. Doch kaum jemand weiß: Dieser Baum ist älter als das Deutsche Kaiserreich. Als die Kastanie um 1870 gepflanzt wurde, wurde Berlin gerade Hauptstadt des neu gegründeten Deutschen Kaiserreichs. Die Stadt explodierte förmlich. Sie erlebte einen Bauboom und die Bevölkerung wuchs extrem schnell, wa...

Eine wiederentdeckte Tradition

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Weinanbau in Berlin – mitten in der Hauptstadt. Berlin ist nicht nur Kulturmetropole, Streetfood-Himmel und Kreativlabor – die Stadt besitzt auch eine überraschend lange Weintradition. Schon im Mittelalter wurde hier Wein angebaut, und heute erlebt der Weinbau in Berlin eine bemerkenswerte Renaissance. Wein in Berlin seit 1237 – eine Geschichte, die kaum jemand kennt Die erste urkundliche Erwähnung des Weinanbaus in Brandenburg stammt aus dem Jahr 1173, in Berlin selbst ist der Weinbau seit 1237 dokumentiert. Im 15. Jahrhundert florierte die Produktion so stark, dass Berliner Wein sogar ins Ausland exportiert wurde. Doch der extrem kalte Winter von 1740 setzte dem Weinbau ein Ende. Bierbrauereien übernahmen die Rolle des städtischen Genusslieferanten – und der Wein geriet in Vergessenheit. Nur Straßennamen wie Weinmeisterhornweg oder Weinbergweg erinnern heute noch an diese Epoche. Die Renaissance: Wein aus Berlin-Britz Seit 2002 wird die Tradition im Neuköllner Ortsteil ...