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Geheimnisvolles Berlin (3)

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Versteckte Orte und ungelöste Rätsel der Hauptstadt. Berlin steckt voller Geschichten, die im Schatten der großen Sehenswürdigkeiten oft übersehen werden. Zwischen Seen, Villenkolonien und alten Industriearealen finden sich Orte, die selbst langjährige Berliner überraschen. Zwei dieser geheimnisvollen Schauplätze – ein farbiges Mosaik aus Trümmern am Tegeler See und ein wandernder Löwe am Wannsee – zeigen, wie vielschichtig die Hauptstadt wirklich ist. Der geheimnisvolle Betonbogen am Tegeler See und d er Flensburger Löwe am Wannsee Am Ende der Greenwichpromenade, nahe dem Kanonenplatz in Tegel, erhebt sich ein neun Meter hoher Stahlbetonbogen über den Borsigdamm. Viele Spaziergänger nehmen ihn kaum bewusst wahr – doch seine Geschichte ist außergewöhnlich. Was macht den Bogen so besonders? Geschaffen wurde der Schmuckbogen vom Bildhauer Gerhard Schultze-Seehof, der einzigartige Mosaike verwendete: Die farbigen Wassersport- und Fischmotive bestehen aus Trümmerschutt – Kerami...

Ein Stadtspaziergang durch Alt-Tegel

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Von der „Kathedrale der Literatur“ zur Greenwichpromenade 15 Stationen sind es von Berlin Mitte ( Friedrichstraße ) mit der U-Bahnlinie 6 bis nach Alt-Tegel, im Bezirk Reinickendorf . Im alteingesessenen Stadtteil im Norden Berlins geht es noch vergleichsweise recht beschaulich zu. Verlässt man die Endstation der U6 dann steht man auf der belebten Berliner Straße im Zentrum von Tegel. Ein paar Meter weiter allerdings kehrt schon wieder Ruhe ein. Am künstlich angelegten Tegeler Hafen und der Insel entstand zur Internationalen Bauausstellung 1984 in exponierter Lage ein maritimes Flair. Und ganz in der Nähe der Stadtvillen steht die „Kathedrale derLiteratur“, die Humboldt-Bibliothek. Von außen ähnelt sie mehr einer Fabrikhalle, im Inneren spiegelt sie aber eine architektonische Meisterleistung wider. Mit diesen überraschenden Eindrücken machen wir uns auf, den Kiez näher zu erkunden. Zurück auf der Berliner Straße schlendern wir bis zur Veitstraße , an deren Ecke das Berliner ...

Für fünf Pfennig über die Sechserbrücke

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In Tegel steht eine der schönsten Fußgängerbrücken Vor über 120 Jahren entwickelte sich in Berlin-Tegel ein reger Ausflugsverkehr entlang der Uferstraße, der heutigen Greenwichpromenade, am Tegeler See. Um allerdings zum Freibad Tegelsee oder zur „Dicken Marie“, Berlins ältestem Baum zu gelangen, mussten die Spaziergänger das Tegeler Fließ überqueren. Der ortsansässige Fischer Siebert erkannte die Einnahmequelle und verdiente sich mit dem Übersetzen der Wanderer mit seinem Kahn für fünf Pfennig (in Berlin “Sechser” genannt) ein Zubrot. Als sich der Besucherstrom von Jahr zu Jahr weiterentwickelte, baute er eine kleine Holzbrücke über das Fließ und verlangte von jedem, der sie überqueren wollte, weiterhin fünf Pfennige. Doch als der Ausbau des Tegeler Hafens anstand, musste die Brücke einem Neubau weichen. 1909 wurde die neue stählerne Fachwerkbogenbrücke mit einer Gesamtlänge von 91 Metern fertiggestellt und bekam den offiziellen Namen: Tegeler Hafenbrücke. Die neuen Betreiber...

Berliner Bilderbogen aus Alt-Tegel

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Bilderbogen aus Alt-Tegel