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Posts mit dem Label "Berliner Mauer" werden angezeigt.
Vom Mauerpark nach Lübars
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Eine Wander- und Radtour durch grüne Stadtkorridore. Berlin hat 20 grüne Hauptwege , auf denen man Wandern, Radfahren oder einfach nur spazieren gehen kann. Das Wege-Netz durch die grünen Korridore der Stadt umfasst mehr als 550 Kilometer, auf denen man weitestgehend vom fließenden Verkehr verschont bleibt und auch den Lärm einer Großstadt nicht mehr als belästigend wahrnimmt. Der Wander-Radweg 4 verläuft in Süd-Nord-Richtung und begleitet dabei zu großen Teilen die S-Bahnlinien 8 und 26 . Die insgesamt knapp 15 Kilometer lange Strecke wird aber geprägt durch sehr viele grüne Abschnitte am Mauerweg entlang. Wir starten die Tour an der Gedenkstätte zum Fluchttunnel an der Schwedter Straße und sind nach der Überquerung der Eberswalder Straße im Mauerpark . Er war ehemals Exerzierplatz, nach dem Mauerbau 1961 gehörte der Abschnitt zum Grenzgebiet und war somit Sperrgebiet. Nach der Wiedervereinigung (1989/1990) nahmen die Berliner das Brachgelände schnell in ihren Besitz und ...
Mahnmal erinnert an ehemalige Synagoge
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Zeugnisse jüdischer Kultur in der Friedrichstadt. Ein bisschen versteckt im Innenhof der Barmer Ersatzkasse in der Axel-Springer-Straße im Berliner Ortsteil Kreuzberg steht ein Mahnmal, das als solches nicht gleich zu erkennen ist. Betonklötze, die an Ruhebänke erinnern, sind in Reih und Glied aufgestellt und sind ein Werk der drei israelischen Künstler Micha Ullman, Zvi Hecker und Eyal Weizman. Das Kunstwerk „Blatt“ aus dem Jahr 1997 erinnert durch die Anordnung der Bänke an den Grundriss der ehemaligen Synagoge aus dem Jahr 1891. Die Betonbänke stellen eine einzelne Seite, ein Blatt aus einem jüdischen Gebetbuch – dem Talmud – dar. Daher kommt auch der Name für das Mahnmal. In der Berliner Friedrichstadt, wo heute das Geschäftshaus mit der Ersatzkasse steht, gibt es noch viele Zeugnisse jüdischer Kultur. Dies ist dem preußischen König Friedrich Wilhelm II. zu verdanken, der die südliche Friedrichstadt zu einem bevorzugten Wohngebiet des liberalen Judentums machte. Mit 18...
Wachturm erinnert an die unmenschliche Grenze
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Gedenken an den ersten Mauertoten. Wer zwischen Humboldthafen und Nordhafen ab Invalidenstraße am Spandauer Schifffahrtskanal ein Stück den Mauerweg entlangspaziert, kommt zum historischen Invalidenfriedhof. Die Anlage gehört zu den ältesten Friedhöfen in Berlin und wird als Zeugnis der preußischen und deutschen Militärgeschichte wie als Erinnerungsstätte an die deutschen Befreiungskriege der Jahre 1813 bis 1815 angesehen. Zerstörungen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs und in der DDR-Zeit, als durch den Friedhof ein Teil der Berliner Mauer lief, haben dazu geführt, dass auf dem großen Gelände nur etwa 230 Gräber erhalten geblieben sind. Ein Förderverein des Friedhofs bemüht sich seit 1992 um Bewahrung und Restaurierung der Anlage und Grabstätten. Am Ende des Friedhofes erinnert eine Gedenkwand an die DDR-Flüchtlinge, die hier ihr Leben verloren, nur weil sie ihr Land verlassen wollten. Wie unmenschlich die Grenze war, zeigt ein paar Meter weiter an der Kieler Straße der wuchtig...